• Thorsten Klossner

Besser spät, als nie! - "Best Ager" - gründen mit 50+

Aktualisiert: März 19

Auch in der zweiten Lebenshälfte versuchen sich viele Gründer am eigenen Unternehmen. Der Start in die Selbstständigkeit ist auch mit 50+ noch möglich - die Praxis zeigt, dass dies auch regelmäßig von Erfolg gekrönt ist.


Alt sein war gestern:

Wer heute das 50. Lebensjahr überschreitet, gehört damit noch lange nicht zum „alten Eisen“! Das gilt gerade auch beruflich: Immer häufiger wird damit auch das Thema Selbstständig über 50 aktuell – und nicht wenige Gründungs-interessierte fragen sich dann, ob sich die Gründung überhaupt noch lohnt.



Welche Motivation gibt es für eine Gründung 50+?

  1. Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus: Ältere Arbeitnehmer sind nachweislich eher von Arbeitslosigkeit betroffen als jüngere Kollegen. Für viele stellt die Existenzgründung dann die beste Möglichkeit dar, um überhaupt wieder ins Berufsleben einzutreten – allerdings sollten Sie eine solche „Notgründung“ kritisch hinterfragen.

  2. Veränderung der Work-Life-Balance: Häufig ist eine späte Existenzgründung auch durch den Wunsch getragen, die persönliche Lebenssituation zu verbessern. Nicht zuletzt ist das dauerhafte "Unter Druck stehen" im Arbeistalltag ein Belastung, aus der man ab 50 entkommen will. Möglicherweise auch, um vorzeitiges ausgepowert sein und gesundheitliche Beeinträchtigungen im späteren Alter vorzubeugen. Bei einer Selbstständigkeit mit 50+ kann das eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen.

  3. Traum vom eigenen Unternehmen: Sie träumen schon lange den Traum der Selbständigkeit? Durch eine Existenzgründung kann dieser Traum endlich zur Realität werden – auch das ist oft der Grund dafür, sich für eine Gründung in der zweiten Lebenshälfte zu entscheiden.

  4. Wunsch nach Veränderung: Sich selbst verwirklichen, etwas völlig Neues ausprobieren – als Gründer steht Ihnen die Welt offen. Das denken sich auch diejenigen, die selbstständig mit 50+ als Alternative zum bisherigen Alltag in Erwägung ziehen. Klar ist: Nicht alle Veränderungen sind positiv zu bewerten – und auch dieser Leitgedanke sollte bei der Existenzgründung kritisch hinterfragt werden.

  5. Positionierung als externer Experte oder Spezialistin: Sie sind im Laufe Ihres Arbeitslebens für ein bestimmtes Thema zum absoluten Kenner oder einer Expertin geworden. In Ihrem Unternehmen ist Ihr Expertenwissen aber nicht mehr so gfragt. Sie entscheiden sich Ihre Kernkompetenz an anderer Stelle und einer breiteren Interessensgruppe anbieten zu wollen.

Entscheidungshilfe für Gründungsinteressierte.

Möglicherweise stehen Sie auch noch zwischen den Stühlen und stellen sich die Frage: Gehe ich weiter meinen Weg als Angestellte*r oder riskiere ich den Weg in die Selbständigkeit? ​ Ziel kann es sein, zunächst die Erfolgsaussichten zu bewerten, um einen Richtungsentscheid zu treffen. Meine langjhärige Erfahrung wird Ihnen dabei helfen Pro und Contra gut gegeneinander abzuwiegen. Danach wird das Coaching auf die persönliche Situation und Entscheidung individuell ausgerichtet.


Egal wegen welcher Motovation Sie gründen wollen. Wenn Sie daran interessiert sind, sich mit 50+ selbstständig zu machen, dann sollten Sie auch hierfür ein tragfähiges Geschäftskonzept erarbeiten. Was Sie sonst noch beachten sollen, individuelle Beratung und umsetzbare Praxistipps erhalten Sie am besten bei einer Gründungsberatung beim Karriere Coach Frankfurt.

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